HafenlohrGeschichtliche Entwicklung60 Jahre Kriegsende


60 Jahre Kriegsende
Die Panzer gingen schon in Stellung - 
Hafenlohr entging nur knapp einer Katastrophe

Hafenlohr. Vielerorts wurde im April und Mai 2005 dem sechzigsten Jahrestag des Kriegsendes gedacht. Eine Anregung eines Besuchers der Hafenlohrer Internetseite (www.hafenlohr.de), brachte Thorsten Schwab dazu, die in Hafenlohr stattgefundenen Ereignisse, die am Kriegsende mit dem Anmarsch der amerikanischen Soldaten verbunden waren, genauer zu beleuchten.

Von seinen Großeltern Friedrich und Anna Deboy hatte Schwab als kleines Kind schonmal von der Geschichte gehört, dass der damalige Pfarrer Spielmann mit einem Schelch und einer weißen Fahne im Gepäck auf die andere Mainseite gefahren sei. Die Panzer der Amerikaner waren dort schon in Stellung gegangen um Hafenlohr wegen ein paar verschanzter deutscher Soldaten in Schut und Asche zu legen. Pfarrer Spielmann soll darum gebeten haben Hafenlohr zu verschonen. Die paar jungen Soldaten, die ähnlich sinnlos wie in Bernhard Wickis Film "Die Brücke" ihre Stellung verteidigten, seien von Einheimischen zur Aufgabe überredet worden. Bei den Recherchen zu den wahren Hintergründen, waren dann Marianne Riedel sowie Maria Klier, die Enkelin des damaligen Bürgermeisters Heinrich Hettiger behilflich.

Nachforschungen von Marianne Riedel
(Recherche in den Chroniken, Befragung der Zeitzeugen Otmar Bilz, Maria Lauer und Lydia Blum)

Handschriftliche Aufzeichnung des damaligen Bürgermeisters Heinrich Hettiger

 

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