HafenlohrVeranstaltungen / Ereignisse Verabschiedung von Bürgermeister Ritter

 

11.06.2008

Verabschiedung von Bürgermeister Ritter durch die Schulkinder

Stellvertretend für alle Kinder der Grundschule Hafenlohr hatte Lucie Liebler im Auftrag von Rektor Georg Ludwig Hegel an den nicht mehr amtierenden Bürgermeister Alfred Ritter eine Einladung für einen Besuch der Schule geschrieben. Die Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse hatten, begleitet von Rektor Hegel mit dem Akkordeon, fleißig geübt und sangen zu Ehren von Alfred Ritter aus vollen Kehlen die Lieder „Auf du junger Wandersmann, Wir wollen zu Land aus fahren, Aus grauer Städte Mauern, Nun ade du mein lieb Heimatland und wohlauf in Gottes schöne Welt“. Die Kinder hatten bunte Blumen gebastelt, die sie nacheinander überreichten.  

Ritter dankte den Kindern für die Einladung und meinte, dass in der Schule nur liebe und tüchtige Kinder seien, die ihm eine große Freude bereitet hätten. Er ermahnte sie aber auch, fleißig zu lernen, denn für das Leben würden sie viel Wissen brauchen. Man lerne nicht für die Schule oder den Lehrer, sondern für das eigene Leben und das sei so bis ins hohe Alter. Auch er besuche noch Seminare und Fortbildungskurse. Den Respekt gegenüber den anderen Kindern und den Lehrern, Eltern und anderen Personen sollten sie immer beachten und den Nächsten unterstützen und sich füreinander einsetzen. Ritter schilderte den Kindern kurz seinen Lebenslauf und sagte, dass er zufrieden sei mit dem Erreichten. Es sei auch seine Aufgabe gewesen, die Schule in ihrem baulichen Zustand zu erhalten und so könne er mit Stolz behaupten, dass diese ein Juwel in der Gemeinde Hafenlohr sei. Seinem Nachfolger Thorsten Schwab legte er nahe, die Schule immer im Auge zu behalten, auch in den Ferien. 

Rektor Hegel dankte Alfred Ritter, auch im Namen des Lehrerkollegiums, für die gute Zusammenarbeit, die er in den vergangenen drei Jahren erfahren durfte. Der Schulverband sei schuldenfrei, das könne nicht jede Schule von sich behaupten. Es wären nie Wünsche abgelehnt worden und es gab auch keine Diskussionen über nötige Anschaffungen. Der Dank galt auch der stellvertretenden Schulverbandsvorsitzenden Bürgermeisterin Rosemarie Richartz von Rothenfels. Mit den Worten aus dem Gedicht von Hans Peter Hertsch „Sommerlied“ – „Und was vergangen ist, ist nicht entschwunden. Es liegt bewahrt in Gottes Ewigkeit“ beendete Hegel seine Ausführungen.

Konrektorin Sybille Schulze übergab Alfred Ritter einen Blumenstrauß für Gerda Ritter und meinte dazu, dass sie als Ehefrau des Bürgermeisters sicher viel Rücksicht nehmen und auf vieles verzichten musste. Die Blumen sollten dafür ein kleiner Dank sein.
 

 

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