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28.07.2009 Fiedhofsanierung liegt gut im Zeitplan
Im Jahr 2002 war die komplette Sanierung des Friedhofes vom Architekturbüro Müller Marktheidenfeld geplant worden. Diese war dringend notwendig, da die Grabreihen nicht gerade waren, die Wege zu schmal und die Sargträger wahre Kunststücke vollbringen mussten, um an die Gräber zu kommen. Der erste Bauabschnitt wurde im Mai 2004 mit dem Abbau der Grabsteine, Einfassungen und dem Entfernen des Grabschmuckes begonnen. Nach ca. vier Monaten, im August 2004, waren alle Arbeiten abgeschlossen. Der zweite Bauabschnitt ist nun in Arbeit. Erschwerend kam hier hinzu, dass die Stützmauer erneuert werden musste. Die Planung sieht zwölf Gräberreihen vor, vorher waren es dreizehn. Es wird ca. zwanzig Urnengräber geben. Im unteren drittel wird ein geschotterter Platz vorgesehen, der mit Bänken zum Verweilen einladen soll. Falls Bedarf sein sollte, kann dieser in Gräber umgewandelt werden. Die Arbeiten für die Stützmauer sind so weit gediehen, dass noch in dieser Woche mit dem Setzen der Grabfundamente begonnen werden kann. Es müssen dann noch die Grabsteine gesetzt, die Wege hergerichtet und die Platten zwischen den Gräbern verlegt werden. Vorgesehen ist auch die Verlegung eines Kabels für einen Lautsprecher im hinteren Teil des Friedhofes. Bürgermeister Schwab versicherte, dass durch die Umlegungsarbeiten die Totenruhe nicht gestört ist, da nur die obere Schicht der Erde abgetragen wurde. Bis Oktober soll die Sanierung abgeschlossen sein, sodass bis Allerheiligen die Gräber wieder geschmückt werden können. Bei dem Ortstermin wurde auch angesprochen, für das Porphyrgranulat, das in den Wegen aufgebracht ist, eine Box außerhalb des hinteren Friedhofteils zur Verfügung zu stellen, damit bei Einbrüchen in den Wegen diese mit dem passenden Material ausgebessert werden können. Hierüber muss der Gemeinderat noch entscheiden. |
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